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Alumni-Steckbrief
Jana Benz

[23.07.26]
„Sei nicht zu streng mit dir selbst - es kommt oft anders als geplant. Das bedeutet aber nicht, dass „anders“ schlechter ist, denn manchmal entstehen dadurch auch neue Möglichkeiten.“
 

Das Porträt zeigt Jana Benz lächelnd in der Natur.

Name

Jana Benz

Studienfach / Fachrichtung an der Uni­versi­tät Hohen­heim

Lebens­mittel­wissen­schaft und Bio­techno­logie (Bachelor)
Enzym-Bio­techno­logie (Master)

Studienzeit an der Uni­versi­tät Hohen­heim

2008 - 2014

Heute bin ich

Referentin für die Gesundheitsindustrie mit Schwerpunkt pharmazeutische Branche im Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württem­berg.

Dies sind meine hauptsächlichen Tätigkeiten

Einen Großteil meiner Zeit verbringe ich mit industriepolitischen Angelegenheiten, beispielsweise setze ich mich in Gesetzgebungsverfahren (auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene) für Belange der pharmazeutischen Unternehmen in Baden-Württem­berg ein. Außerdem bin ich Ansprechpartner für die pharmazeutische Industrie, bereite Termine für unsere Ministerin und den Staatssekretär vor und und begleite Förderprojekte. 

Das gefällt mir an meinem Beruf

Durch die Vielfältigkeit der Aufgaben ist mein Beruf sehr abwechslungsreich. Zudem habe ich Einblick in Bereiche, die im Alltag normalerweise eher unbeachtet bleiben bzw. vielen auch unbekannt sind. Ein Vorteil ist außerdem die flexible Gestaltung der Arbeitszeit, wodurch Familie und Beruf deutlich leichter vereinbart werden kann als beispielsweise in der Forsch­ung. 

Diese Fähigkeiten, die ich während meines Studiums erworben habe, haben mir für meinen Berufsweg am meisten geholfen

Wissen­schaftliches und strukturiertes Arbeiten. Gerade in stressigen Situationen hilft dies ungemein. Zudem war das Praxiswissen durch die Laborarbeit in Modulen, Bachelor- und Masterarbeit für meinen ersten Job ein echter Vorteil - auch in Bezug auf Mitbewerber um die Stelle. 

Mein Studium in Hohen­heim hat mich und meine Tätigkeit wie folgt beeinflusst

Das Studium ins­besondere im Master hat mir die Bandbreite an möglichen Anknüpfungspunkten gezeigt. Gerade Bio­techno­logie ist eine vielfältige Wissen­schaft, so dass am Ende die Modulauswahl richtungsweisend für meine spätere Arbeit war und ich dadurch mein Interesse an der pharmazeutischen Forsch­ung weiter verfolgen konnte - zunächst in der Industrie. Heute gilt mein Interesse noch immer der pharmazeutischen Forsch­ung. Allerdings bin ich nicht mehr selbst im Labor, sondern setze ich mich inzwischen „auf der anderen Seite“ für bessere Rahmenbedingungen für die Pharmaindustrie im Gesamten ein.

Mein berufliches Netzwerk war und ist wichtig für mich, weil

… es dabei hilft, auf dem Laufenden zu bleiben. Sei es einfach um Informationen aus anderen Quellen zu erhalten oder auch zur Unterstützung bei Aufgaben aus anderen Bereichen.

Meine nächsten beruflichen Ziele sind

Die Gesundheitsindustrie steht aufgrund diverser (regulatorischer) Hemmnisse stark unter Druck. Mein Ziel ist es, hier unterstützend einzugreifen, damit für uns alle in naher und ferner Zukunft eine möglichst gute und verlässliche Versorgung mit Arzneimitteln gewährleistet ist. 

Das treibt mich an

Meine Arbeit gibt mir das Gefühl, etwas bewirken zu können und meinem Ziel der sicheren Versorgung mit Arzneimitteln für alle etwas näher zu kommen.

Daran denke ich gerne zurück, wenn ich mich an mein Studium in Hohen­heim erinnere

Die Laborpraktika waren äußerst bereichernd und haben zu einem durchaus interessanten und abwechslungsreichen Studium beigetragen. In Klausurphasen machte außerdem der schöne Hohen­heimer Park das Lernen etwas angenehmer. Zudem habe ich gerne das Sportangebot genutzt und natürlich bei der einen oder anderen TMS mitgefeiert.